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Emil Van Hauth 1932
title - Emil Van Hauth 1899 - 1974

Emil van Hauth (Emil Gustav Hoffmann) wurde am 19. April 1899 in Mayen/ Eifel geboren. Sein Vater, der Apoteker Emil Hoffmann zog später nach Bollendorf an der Grenze zu Luxemburg. Emil van Hauth hatte vier Geschwister: Ernst, Erich, Irma und Marie Therese. Irma wurde auch Apothekerin, wie ihr Vater. Die jüngste Schwester, Marie Therese, genannt Ria, war meine Großmutter (1909 - 1995). Stammbaum.

Emil van Hauth malte und zeichnete seit seiner frühesten Jugend. Ab seinem 16. Lebensjahr studierte er Malerei in München, Darmstadt, Berlin und Paris. 1917/18 war er Soldat im Western und wurde schwer verletzt. 1925 heiratete er Grit Hegesa, eine Schauspielerin und Tänzerin aus Lahnstein am Rhein und zog nach Berlin. Dort verkehrte er in der gehobenen Gesellschaft und wurde 1933 Mitglied Berliner Secession und deren letzter Präsident bis zur Auflösung durch die Nazis. 1943 wurde er ausgebombt, dabei ging ein großer Teil seiner besten Werke verloren. Seit 1943 wohnte er in verschieden Orten im Rheinland und zog 1950 nach Bayern. Dort lebte und arbeitete er zurückgezogen. Er starb 1974 in München.

Mehrfach tritt er gegen die Absolution abstrakter Tendenzen auf:

"Es gibt keine Malerei ohne Gegenstand."

Er hatte zahlreiche Ausstellungen, diese wurde jedoch ab 1943 um ein Drittel vom damaligem Regime gekürzt.

Van Hauth verehrte Cezanne, sein Werk war stark von Max Beckmann beeinflusst.


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Zuletzt aktualisiert: 18 Juli 2008.

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